Referenzen und Fallbeispiele:

Im folgenden führen wir Sie durch eine Auswahl der, durch eCO2value abgeschlossene Projekte, die positive Ergebnisse in Bezug auf alle Dimensionen der Triple-Bottom-Line - also in ökonomischer, ökologischer und sozialer Leistung - erbracht haben.

Lassen Sie sich überraschen, wie eine gute Leistung auf zwei der Triple-Bottom-Lines - nämlich auf die ökologischen und der sozialen Dimension - nicht nur Ihre Organisation im Wettbewerb um Stakeholder Value vorne platziert, sondern auch Ihre Leistung in mehreren Disziplinen der ökonomischen Dimension verbessert. Und damit einen vielschichtigen Nachhaltigkeits-Erfolg realisiert und gleichzeitig Ihren Shareholder Value steigert.

Ökonomische Erfolgs-Disziplinen in der Nachhaltigkeit:

(A) Umsatz und Gewinn

Wettbewerbsvorteil durch nachhaltige Innovationen, dadurch weitere Bindung bestehender und Eroberung neuer, besonders finanzstarker sowie loyaler Kundensegmente

(B) Kostenreduzierung

Ressourcen-Einsparungen z.B. bei Energie- und Wasserverbrauch, Abfallentsorgung etc. bei gleichzeitigem Schutz Ihrer Investitionen bis hin zur Vermeidung rechtlicher und anderer Sanktionen

(C) Reputation, Image

Minimierung der negativen Aspekte Ihrer Unternehmenstätigkeiten bei gleichzeitiger Verbesserung der Kommunikation der positive Aspekte – bis hin zum publicity-wirksamen Beweis durch Auswertungen in Ratings und Rankings der entsprechenden Organisationen

(D) Wachstum

Sicherung bestehender und Erschließung neuer Marktsegmente sowie ihrer jeweiligen Marktanteile durch nachhaltige Produkt- und Service-Innovationen

(E) Stabilität und Erhaltung der Zukunftsfähigkeit

Proaktives Management aktueller sowie zukünftiger Herausforderungen, einschließlich Szenarioanalyse 5-20 Jahre im Voraus - und der Gestaltung eines individuellen Portfolios von Gegenmaßnahmen

(F) Einzigartigkeit

Ganzheitliches Nachhaltigkeitsmanagement "von der Wiege bis zur Bahre" oder sogar "von der Wiege bis zur Wiege", beginnend vom Design über Entwicklung, Produktion, Nutzungsphase bis hin zum End-of-life – sowie die Kommunikation dessen an Ihre Stakeholder

(G) Gutes Gewissen

Bewertung und erfolgreiches Management aller Stakeholder-Interessen, vom Mitarbeiter zum Lieferanten, vom Kunden zu den Aktionären, vom Nachbarn bis zur Legislative - einschließlich deren regelmäßiger Information sowie Kommunikation mit den einzelnen Stakeholdern.

Erfolgreiche Nachhaltigkeits-Fallstudien

Hier haben wir, neben der Erreichung von

  • verbesserter Umweltleistung durch Verringerung des Ressourcenverbrauchs und des
    CO2 - Fußabdrucks von Produkten oder Dienstleistungen, sowie
  • verbesserter Arbeitssicherheits- und Gesundheitsschutz-Leistung durch Minimierung der potenziellen und realen Risiken bei gleichzeitiger Maximierung der Leistungs-Bedingungen und der Mitarbeiterzufriedenheit
    darüber hinaus auch einen nachhaltigen Erfolg auf der Triple-Bottom-Line erreicht:
    (Die entsprechenden wirtschaftlichen Erfolgs-Disziplinen werden durch Angabe (A-G) hinter der Überschrift gekennzeichnet)
  • (a, b, c, d, e, g)

    ISO 14001- und OHSAS 18001-Zertifizierung der Südafrika-Organisation eines globalen Premium-Automobilherstellers, Südafrika, 1997

    Herausforderung
    Das Entwerfen, Implementieren und Zertifizieren des weltweit ersten integrierten Umwelt-, Arbeitssicherheits- und Gesundheitsschutz- sowie Qualitäts-Management-Systems nach ISO 14001, BS 8800 und ISO 9001 in Rekordzeit von September 1997 bis November 1999.

    Dies stellte eine vielfältige Herausforderung für die Südafrika-Organisation dieses globalen Premium-Automobilherstellers dar, z.B.
  • Eine 4500 Mitarbeiter umfassende Belegschaft an drei Standorten, die sich bisher nie mit Umweltbelangen beschäftigt hatte, und ihr ganzes Augenmerk auf Kostenreduktion und die Lösung produktbezogener Herausforderungen richtete – und daher einer Priorisierung von ökologischen Verbesserungen eher skeptisch gegenüberstand, oder
  • Größere Investitionen in viele neue, parallel laufende Umweltinfrastrukturprojekte.

  • Vorschlag
  • Start eines beispiellosen Wettlaufs um Perfektion in ökologischen, sozialen sowie ökonomischen Fragen, darunter das sogenannte SHE- Register (für Sicherheit, Gesundheit & Umwelt) von etwa 3500 Umweltaspekten sowie arbeitssicherheits- und gesundheitsrelevanten Risiken mit dem Ziel, alle "Hoch"-priorisierten Themen zum Zeitpunkt der Zertifizierung gelöst zu haben.
  • Entwurf individueller Infrastruktur-Lösungen auf Basis weltweiter Best-Practice-Lösungen, aber auch Berücksichtigung der örtlichen Voraussetzungen - z. B. bei der Gestaltung von Sonderabfall-Behandlungsanlagen, Chemikalienlagern, Abwasserbehandlungs-Einrichtungen sowie Schrott- und Abfallbehandlungsanlagen.

  • Entwicklung neuer und innovativer Kommunikations- und Ausbildungs-Methoden und deren Anwendung, um die Botschaft der Verhaltensänderung zu allen Mitarbeitern und allen Dienstleistern zu tragen – z.B. durch die Aufführung eines Industrial Theatre für jeweils ca. 50 Personen mit anschließenden Workshops, um diese Botschaften nachhaltig zu vermitteln.

  • Ergebnis
  • Vielfältige Verbesserungen als Folge der weltweit ersten Zertifizierung eines integrierten Managementsystems für Umwelt-, Arbeitssicherheits- und Gesundheitsschutz - sowie Qualitäts-Management, z.B.
  • minimierter Ressourcenverbrauch
  • minimiertes Abfallaufkommen und minimierter Wasserverbrauch sowie eine Maximierung der Recyclingquoten und eine
  • positive Entwicklung der Beinahe-Unfälle im Einklang mit einer verbesserten Einhaltung der Rechtsvorschriften.

  • Zwei Ergebnisse ragen aus diesen fast "normalen" positiven Entwicklungen heraus:
  • Eine erstaunliche Veränderung der Verhaltensmuster der Angestellten, bezeichnet als "das Tragen des Schutzhelms auch außerhalb der Anlage". Dies zeigte sich z. B. in dem Wunsch der Mitarbeiter für die Unterstützung in ihren Heimatdörfern, um dort zu helfen die lokalen Gemeinden zum Besseren zu verändern. Ein Samenkorn für viele erfolgreiche soziale und ökologische Programme, die in den letzten Monaten und Jahren begonnen haben.
  • Die Überwindung einer der größten Hürden für den Export von Fahrzeugen aus Südafrika in die Vereinigten Staaten, der ISO 14001 Zertifizierung - und damit die Öffnung einer Geschäftsoption, die eine Multiplikation von Produktion und Umsatz zur Folge hatte.

  • Andere Beispiele:
  • ISO 14001 - Zertifizierung automobiler Fertigungsanlagen, Hams Hall / Oxford / Swindon, UK, 2000
  • ISO 14001 - Zertifizierung automobiler Vertragshändler, München, Deutschland 2001
  • ISO 14001 - Zertifizierung automobiler Fertigungsanlagen, Goodwood , UK 2002
  • ISO 14001 & OHSAS 18001 - Zertifizierung automobiler Fertigungsanlagen Leipzig, Deutschland, 2003
  • ISO 14001 - Zertifizierung von automobiler Fertigungsanlagen Rayong, Thailand 2004 sowie die jährlichen Überwachungsaudits all dieser sowie weiterer globaler automobiler Fertigungsanlagen wie in Spartanburg, USA; Steyr, Österreich; München / Dingolfing / Landshut / Regensburg / Berlin, Deutschland
  • ISO 14001 und OHSAS 18001, teilweise auch EMAS und OHRIS Überwachungsaudits und interne Audits eines globalen automobilen Fertigungs-Netzwerks, 2000-2005
  • ISO 14001 Zertifizierung, Überwachung und interne Audits des globalen Fertigungs-Netzwerks des führenden Herstellers von Windenergieanlagen, 2011-2012
  • (a, b, c, d, e, f, g)

    Weltweit erstes Sustainability Management System - Zertifizierung einer führenden Design-Organization , Los Angeles, USA, 2001

    Herausforderung
    Nicht nur die erste ISO 14001-Zertifizierung einer Design-Organisation zur Gestaltung industrieller Produkte für viele Branchen wie Transport, Haushaltsgeräte und Unterhaltungselektronik, sondern auch die Entwicklung eines allgemeinen Sustainability Management System Standards sowie die Umsetzung dieses neuen Standards vor Ort als auch dessen offizielle Zertifizierung.

    Vorschlag
  • Entwurf eines Sustainability Management System Standards auf der Basis von ISO 14001 durch Einbezug der sozialen und wirtschaftlichen Themen in den Umweltschutz Management System Standard, sowie die entsprechende Abarbeitung dieser Themen.
  • Präsentation dieses neuen Standards der Zertifizierungsstelle, um deren Akzeptanz zu erhalten, dieses Sustainability Management System als zusätzliche Forderungen der ISO 14001 zu prüfen und zu zertifizieren unter gleichzeitiger Akzeptanz der Akkreditierungsstelle.
  • Die Umsetzung dieser anspruchsvollen Nachhaltigkeits-Anforderungen in der Design-Organisation einschließlich des Trainings und der internen Audits bis zur Zertifizierung dessen durch die Zertifizierungsstelle.
  • Weiterlaufende Kooperation inklusive regelmäßiger Coachings, Überprüfung und Weiterentwicklung dieses Sustainability Management Systems der kontinuierlichen Aktualisierung für die Re-Zertifizierung.

  • Ergebnis
  • Die weltweit erste Entwicklung eines Sustainability Management Systems
  • Effizienzsteigerungen bei der Umsetzung eines ganzheitlichen Management- System-Ansatzes - sogar unter den extremen Anforderungen an eine extrem schlanke Dokumentation, die diese Design-Organisation einforderte
  • Generelle Kosteneinsparungen und Leistungsverbesserungen

  • Eine Entwicklung war besonders faszinierend in diesem Fall:
    Die perfekt genutzte Gelegenheit, wie dieses Unternehmens dieses zertifizierte Sustainability Management System aktiv in der Suche nach neuen Kunden einsetzt. Diese Design-Organisation hat nun erfolgreich ihre Fähigkeit, Nachhaltigkeitsleistung in die angestrebten Produkte ihrer Kunden hinein zu designen, zertifiziert - egal ob es sich dabei nun um einen Zug, ein Flugzeug, ein Auto, eine Kaffeemaschine oder ein Handy handelt . Und besitzt dabei nun ein Alleinstellungsmerkmal auf dem Weltmarkt, das ein Teil der Erfolgsgeschichte dieser Organisation geworden ist.

    Diese Erfolgsgeschichte umfasst sogar die weitere Entwicklung und Anwendung von ökonomischen Kennzahlen aus diesem Sustainability Management System heraus. Mit diesen Kennzahlen konnte das Management dieser Organisation die Distanz zwischen der von Kreativität und Inspiration getriebenen Design-Organisation und ihrem von Technik und Controlling getriebenen Hauptsitz in der Automobilindustrie überbrücken. Dies ermöglichte eine Ebene der Kommunikation innerhalb der Gesamt-Organisation, die bisher nicht verfügbar war.

    (a, b, c, d, e, f, g)

    ISO 14001 & ISO 9001 Matrix-Zertifizierung des weltweiten Produktions-Netzwerks eines Premium-Automobilherstellers 2002

    Herausforderung
    Umwandlung der etablierten lokalen und individuellen Zertifizierungen nach ISO 9001, ISO 14001 und OHSAS 18001 von 19 globalen Automobil-Produktionsanlagen mit über 64.000 Mitarbeitern in eine Matrix-Zertifizierung, einschließlich der zentralisierten Dokumentation , Organisation und des gesamten Managements derselben.

    Vorschlag
  • Verhandlungen über die Bedingungen einer solchen Matrix-Zertifizierung mit drei globalen Zertifizierern, sowie Gesamtvereinbarung mit der gewählten Organisation.
  • Bewertung und Überprüfung aller lokalen und globalen Management System-Dokumentationen auf allen Ebenen - von der lokalen Produktions-Ebene über die jeweiligen nationalen und regionalen Ebenen bis zur Gesamtkonzern-Ebene. Design, globale Abstimmung und Umsetzung der globalen Dokumentation auf allen Ebenen, vom Arbeiter bis zum Top-Management.
  • Design und Implementierung eines globalen Management-Handbuchs, bestehend aus Umwelt-, Arbeitssicherheits- und Gesundheitsschutz- sowie Qualitäts-Management.
  • Interne Organisation des Matrix-Management-Systems, einschließlich der Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure des Qualitäts-, Arbeitssicherheits- und Gesundheitsschutz- sowie des Umwelt-Management-Systems. Dazu die Organisation der neuen Rollen und Verantwortlichkeiten auf den verschiedenen internen Management-Ebenen, sowohl lokal als auch global.
  • Internes Coaching und Auditierung des Matrix -Management-Systems in Vorbereitung der globalen externen Zertifizierung durch die Zertifizierungsstelle.
  • Und nicht zuletzt Design und Implementierung eines Zertifizierungs-Programms für die folgenden fünf Jahre, um alle zugehörigen Werke weltweit intern zu auditieren und anschließend extern zu zertifizieren.

  • Ergebnis
    Trotz des anspruchsvollen Zeitplans wurde die komplette globale Organisation des Premium-Automobilherstellers in einer Matrix nach ISO 9001 und ISO 14001 zertifiziert, unter Einbeziehung des Arbeitssicherheits- und Gesundheitsschutz-Managements nach OHSAS 18001 an allen weltweit Standorten im Jahr 2002. Darüber hinaus konnte der Automobilhersteller dieses Zertifikat bis heute nicht nur erhalten, sondern erhielt auch viele Best-Practice-Lösungen bescheinigt und konnte ganz erhebliche Kosteneinsparungen erreichen, z.B. durch
  • Reduzierte Anzahl der externen Audits,
  • Schlanke und effiziente Prozess-Strukturen sowie
  • Zentralisiertes, stringenteres und transparenteres globales Ziele-Management.

  • Dieses ein exzellentes Fallbeispiel, um zwei Ansätze zu unterscheiden, ein globales Management-System an vielen Orten in vielen verschiedenen Ländern oder sogar Kontinenten zu implementieren:
  • Entweder A) zunächst vor Ort individuelle maßgeschneiderte Management-Systeme zu implementieren und diese dann in einer globalen Matrix-Zertifizierung zusammenzuführen
  • Oder B) mit einer globalen Matrix-Zertifizierung in der Zentrale und einigen ausgewählten Orten zu starten, um von dort aus weiter zu wachsen.

  • Während Option B), eine Matrix-Zertifizierung von Anfang an - ganz gleich ob mit nur einem Management-System oder die Integration mehrerer Management-Systeme in einer Matrix - viele potenzielle Vorteile hat, wie z.B.
  • Einsparung wertvoller Zeit sowie von Implementierungs- und Zertifizierungs-Kosten,
  • Steigerung der Motivation aller Beteiligten durch die Gestaltung eines "bigger picture"
  • Nutzung der Vorteile des Marketing und der Kommunikation des globalen Management-Systems direkt am ersten Tag der Zertifizierung - während alle anderen Standorte erst in einer ferneren Zukunft folgen
  • beinhaltet diese Option jedoch auch ein extrem großes Risiko: Sobald die Zentrale und ein paar Zweigstellen zertifiziert worden sind und die interne wie auch externe Vermarktung dessen stattgefunden hat, zieht ein gewisser Mangel an Engagement in der gesamten Organisation ein, da es "nichts mehr zu gewinnen gibt". Und damit kommt die angestrebte Leistung in Bezug auf die Ressourcennutzungs-Reduktion, Kosteneinsparung und Stakeholder-Motivation zumeist nicht mehr zustande.

    Das genau ist der Grund, warum es besser sein kann, zunächst mit Option A), individuellen lokalen Management-Systemen die Perfektionierung der Situation vor Ort zu erzielen - und dann auf Basis der lokalen Optima durch Integration derselben ein globales Optimum zu erzielen. Dies vor allem im Falle eines komplexen Produktes, das unter extrem unterschiedlichen gesellschaftlichen Umgebungen auf verschiedenen Kontinenten hergestellt wird.

    Dieses Fallbeispiel zeigt die Vorteile des letzteren Ansatzes, der Option A), anhand der Umsetzung eines der schlanksten sowie effizientest und effektivst integrierten Management-Systeme durch die Integration drei leistungsstarker Management-Systeme für Umweltschutz, Arbeitssicherheits- und Gesundheitsschutz sowie Qualität in ein globales integriertes Management-System: Leistungsstark auf globaler wie auch lokaler Ebene.

    Nun können beide Ansätze in allen Dimensionen der Nachhaltigkeit, insbesondere den wirtschaftlichen Erfolgsdisziplinen durch die Teilnahme aller internen Stakeholder und die Einbeziehung der meisten externen Stakeholdern wie Lieferanten, Geschäftspartner und sogar lokalen Behörden erfolgreich sein. Jedoch im Sinne eines nachhaltigen, langfristigen Erfolges dürfte es der beste Weg sein - wie hier gezeigt – individuell vor Ort zu beginnen und dann global zu wachsen.

    Eine weitere Fallstudie: Das Re-Design sowie die Implementierung und Zertifizierung eines Sustainability-Management-Systems für Umweltschutz, Arbeitssicherheits- und Gesundheitsschutz, Corporate Social Responsibility und Unternehmens-Sicherheit innerhalb des Enterprise Risk Management des weltweit führenden Herstellers von Windenergieanlagen in Arhus, Dänemark , 2011-2012:

    Herausforderung
    Das bestehende zertifizierte Management-System umfasste den Arbeitssicherheits- und Gesundheitsschutz-Teil sowie und den Umweltschutz-Teil, wobei letzterer aufgrund einer Top-Management-Entscheidung global aufgerüstet werden sollte.

    Vorschlag
    In Anbetracht der immer weiter anwachsenden Herausforderungen für eine solche globale Organisation schlugen wir vor, Corporate Social Responsibility inklusive z.B. Menschenrechten, Unternehmensethik und Arbeitsrechte-Fragen sowie die physikalische Unternehmens-Sicherheit in das Re-Design des Management-Systems einzugliedern. Diesem Vorschlag wurde zugestimmt – und dazu beschlossen, das bestehende Management-System zu überprüfen und, wenn nötig, soweit möglich effizient und effektiv zu verbessern.

    Ergebnis
    Dieser neue Management-System-Ansatz für den weltweit führenden Hersteller von Windenergieanlagen wurde erfolgreich weltweit im Jahr 2011 zertifiziert, in der Zentrale sowie in den jeweiligen globalen, von der Zertifizierungsstelle ausgewählten Standorten - und wird seitdem re-zertifiziert. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die neuen Dimensionen des Management-Systems gelegt, also die priorisierten Corporate Social Responsibility-Schwerpunkte sowie identifizierten Sicherheits-Risiken dieses neuen Sustainability-Management-Systems.

    In diesem Projekt waren v.a. zwei Entwicklungen herausragend:
  • Die bemerkenswerte internationale Motivation und Zusammenarbeit, die wir direkt zu Anfang des Projekts starten konnten. Diese führten zu einer brillanten Unterstützung für die Weiterentwicklung des Management-Systems durch individuelle Prozesse, die sowohl die Geschäftstätigkeit lokal als auch global verbesserten, als auch die Effizienz und Effektivität steigerten sowie Rechtssicherheit und Stakeholder-Zusammenarbeit förderten.
  • Die oben genannten Prozesse selbst, die – obwohl nicht von den jeweiligen Standards wie z. B. ISO 14001 verlangt - maßgeschneiderte Lösungen lieferten, um im alltäglichen Geschäft alle Ebenen der Organisation zu unterstützen, wie z. B.
  • Das jährliche Management der langfristigen und kurzfristigen Ziele sowie der entsprechenden Aktionspläne
  • Eine verantwortlicher Zulieferer-Management-Prozess,
  • Ein weitreichender Change-Management-Prozess
  • Ein sozialer und ökologischer Due Diligence-Prozess einschließlich Corporate Social Responsibility und Sicherheits-Fragen sowie, nicht zuletzt,
  • Die Umsetzung einer neuen Nachhaltigkeits-Organisation.

  • Andere Beispiele:
    Zertifizierung des weltweit ersten Integrierten Umweltschutz-, Arbeitssicherheits- und Gesundheitsschutz- sowie Qualitäts-Management-Systems nach ISO 14001, BS 8800, ISO 9001 für die Südafrika-Geschäftstätigkeiten eines globalen Premium-Automobilherstellers, Südafrika, 1997.
  • ISO 14001 & OHSAS 18001 - Zertifizierung automobiler Fertigungsanlagen Leipzig, Deutschland, 2003
  • ISO 14001 und OHSAS 18001, teilweise auch EMAS und OHRIS Überwachungsaudits und interne Audits eines globalen automobilen Fertigungs-Netzwerks, 2000-2005
  • ISO 14001 Zertifizierung, Überwachung und interne Audits des globalen Fertigungs-Netzwerks des führenden Herstellers von Windenergieanlagen, 2011-2012
  • (a, b, c, d, e, f, g)

    Reduktion des gesamten CO2-Fussabdrucks des weltweit führenden Herstellers von Windenergieanlagen, Arhus, Dänemark, 2012

    Herausforderung
    Lebenszyklus-Analysen werden durchgeführt, um den ökologischen Fußabdruck von Produkten oder Dienstleistungen über deren gesamte Lebensdauer zu bestimmen: Von der Gewinnung der Rohstoffe und deren Verarbeitung zu Vorprodukten zur Herstellung des Produkts oder der Dienstleistung, bis hin zu Demontage und Entsorgung, inklusive aller Transporte. Die Analysen fokussieren auf die Identifikation und Bewertung möglicher Verbesserungen für die Umwelt.

    In diesem Fall wurde nach erfolgreicher Analyse der Lebenszyklus-Ressourcennutzung sowie der direkten und indirekten Kosten im Zusammenhang mit den Auswirkungen auf die Umwelt die wichtigsten Verbesserungsmöglichkeiten sofort ermittelt und priorisiert:
    Als wichtigstes Thema wurden die Schaltanlagen mit SF-6 Gas festgelegt, welche die Industrie verwendet um das Hochspannungs-System gegen Feuer und elektrische Entladungen in der Windkraftanlage abzusichern. Hauptgrund für dessen dramatische Auswirkungen auf die Umwelt ist, dass ein Kilogramm SF-6 Gas den gleichen Treibhauseffekt hat wie 22.800 Kilogramm CO2, was es zum stärksten Treibhausgas macht. Und da eine Windturbine im Durchschnitt etwa 7 Kilogramm SF-6 Gas enthält, entspricht dieser Betrag 10% des gesamten CO2, das im Zusammenhang mit Herstellung, Transport, Anwendung und Entsorgung einer Windkraftanlage während deren gesamter Lebensdauer emittiert wird - wenn dieses SF-6 Gas in die Atmosphäre emittiert werden sollte.

    Vorschlag
    Ein zweigeteilter Ansatz, um das Problem zu beheben:
    • Langfristige Forschungs- und Technologie-Entwicklung, um SF-6 Gas in Schaltanlagen durch nachhaltige Alternativen wie Gasgemische oder gar Luft zu ersetzen - da dies aber ein weiteres Jahrzehnt dauern könnte,
    • sofortiges Design, Simulation, Test und Implementierung eines einzigartigen Rückhol-Systems für Schaltanlagen mit SF-6 Gas, um sicherzustellen dass das gesamte SF-6 Gas weltweit systematisch und professionell gemanagt wird, bei der Wartung sowie bei End-of-life durch Spezialisten geborgen und dann entweder recycelt oder zerstört wird.

    Ergebnis
    Das weltweit erste und gleichzeitig globale SF-6 Gas Management- und Rücknahme-System für eine ganze Branche, in Zusammenarbeit mit den Zulieferern und SF-6 Gas-Spezialisten weltweit - und damit eine globale CO2-Fussabdruck-Reduktion von 10 % für den Windkraftanlagen-Hersteller allein. Dies zudem offiziell überprüft und als in Übereinstimmung mit den aktuellen besten Lebenszyklus-Analyse-Methoden und mit ISO 14044 befunden gemäß Arpad Horvath, Ph.D. Berkeley, Kalifornien sowie in den öffentlich zugänglichen Nachhaltigkeitsberichten kommuniziert.

    Auf dieser Basis konnte die intelligente Interpretation der Lebenszyklus-Analyse-Ergebnisse
  • einen Wettbewerbsvorteil generieren
  • die Führungsübernahme in dieser Industrie ermöglichen,
  • die Vermeidung zukünftig möglicher Haftungskosten realisieren und sogar
  • die zukünftige Rechtssicherheit für den Hersteller von mehr als 40.000 Windenergieanlagen sowie deren jeweiliger Kunden weltweit absichern.

  • Ein weiteres Fallbeispiel: End-of-Life- und Cradle-to-Cradle-Projekte zum Kohlefaser- und Glasfaser-Recycling sowie deren Rezyklat-Einsatz mit verschiedenen Organisationen, Florida, USA, 2013

    Herausforderung
    Ein weiterer wichtiger Verbesserungsbereich, priorisiert aus den Ergebnissen der o.a. Windturbinen-Lebenszyklus-Analyse, sind die mangelnden Recycling-Lösungen für die große Menge an Glasfaser- und Kohlefaser-Materialien, die in den letzten 25-30 Jahren verbaut wurden – z.B. in der Turbinen-Schwingen-Technologie wie auch in anderen Bereichen, z.B. den Maschinenhäusern.
    Diese Verbundwerkstoffe sind derzeit in der weltweiten Produktion aufgrund ihres geringen Gewichts sowie der hohen Festigkeit und Elastizität auf dem Vormarsch – nicht nur in der Wind-, sondern auch in der Luft-, Schiffsbau- und der Automobil-Industrie.

    Allerdings blieb bisher, teilweise aufgrund der langen Lebensdauer der jeweiligen Produkte, die Frage der Demontage und des Recyclings dieser Verbundwerkstoffe ungelöst - derzeit existiert nur die Entsorgung auf immer knapper werdendem Deponieraum und vereinzelt Verbrennung oder Pyrolyse.

    Um die steigende Dringlichkeit dieser Problematik zu veranschaulichen: Die Windindustrie allein rechnet mit rund 42.000 Windenergieanlagen, die bis zum Jahr 2020 abgebaut werden, was etwa 270.000 Tonnen Verbundmaterial entspricht, die entsorgt werden müssen: Das entspricht bei Recycling einer möglichen Einsparung von etwa 13.000.000 GJ Energie, 540.200 Tonnen CO2, 2.431 Tonnen SOx und 810 Tonnen NOx in den nächsten zehn Jahren.

    Da 13.000.000 GJ Energie nur schwer vorstellbar sind, hier ein paar Vergleichsrechnungen: Diese Energiemenge entspricht 8h an primärer Energieversorgung für Deutschland, oder 173 Tagen primärer Energieversorgung für die Stadt München - oder aber 1334 Jahren primärer Energieversorgung für das Münchner Oktoberfest.

    Vorschlag
  • Erforschung von Alternativen zur teuren und sehr energieaufwendigen Pyrolyse, sowie zur thermischen Verwertung durch Verbrennung sowie der Entsorgung von Verbundwerkstoffen auf Deponien.
  • Eine Reihe von Cradle-to-Cradle-Recycling-Tests, um herauszufinden ob neu entwickelte mechanische Recycling-Technologien Glasfaser- sowie Kohlefaser-Materialien bewältigen können,
  • Beurteilung der dabei entstehenden Rezyklate im Vergleich zur Entsorgung auf Deponien oder in Verbrennungs- respektive Pyrolyse-Anlagen im Hinblick auf
  • deren physikalische Kenngrößen im Hinblick auf einen Wiedereinsatz in verschiedenen Produkten und Industrien
  • deren Umweltleistung über Lebenszyklus-Analysen sowie
  • deren Wirtschaftlichkeit durch einen Vergleich der jeweiligen Business Cases.

  • Ergebnis
    Zunächst einmal konnten wir den Beweis dafür liefern, dass die neu entwickelten mechanischen Recycling-Technologien für Glasfasermaterialien auch Kohlefasermaterialien bewältigen können. Und damit die stoffliche Verwertung von Produkten aus Kohlefasern und sogar der immer weiter steigenden Anzahl von Produkten aus zusammen verarbeiteten aus Glas- und Kohlefasermaterialien ermöglichen.

    Darüber hinaus zeigten die neuen Recyclat-Produkte aus recycelter Kohlefaser die höchsten Zugfestigkeits-Testergebnisse, die jemals gemessen wurden. Dies stellt eine Sensation dar: Ein Rezyklat-Produkt liefert bessere Festigkeits-Testergebnisse als das gleiche Produkt aus Frischfasern, d.h. die bessere Leistung eines Produkts aus billigerem Abfallmaterial im direkten Vergleich zum gleichen Produkt aus teureren Rohstoffen. Eine Win-Win-Situation in der ökologischen als auch in der ökonomischen Disziplin.
    Auf der Grundlage dieser ermutigenden Ergebnisse wurden drei Szenarien entwickelt, die derzeit mit den Kunden geprüft werden, um die Umweltleistung sowie die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der entsprechenden Produkte zu verbessern:
    • Ersatz von frischen Rohmaterial-Fasern durch Recyclat-Fasermaterialien bis zu einer Rezyklatquote von 80%,
    • Ersatz von Metallbauteilen durch Recyclat-Fasermaterialien bis zur gleichen Rezyklatquote von 80%, und
    • Austausch von Zementmaterial durch Recyclat-Fasermaterialien bis zu einer Rezyklatquote von 15%.

    Neben der Klärung dieser wesentlichen Tatsachen bzgl. physikalischen Materialkenngrößen, Umweltleistung und Wirtschaftlichkeit erfolgt derzeit auch die Prüfung weiterer wichtiger Grundvoraussetzungen für potenzielle Kunden in der Wind- und Automobilindustrie:
  • Investitionen in eine Service-Organisation, die die notwendigen Mengen an hochwertigen Verbundmaterial-Abfällen aus verschiedenen Quellen zur Verfügung stellt um dieses Recyclingkonzept lebensfähig zu gestalten,
  • Investitionen in die notwendigen Prozessabläufe und Infrastruktur sowie
  • Investitionen in Marketing für mögliche Endnutzer rezyklierter Verbundfasern, sowie in die Entwicklung neuer Rezyklat-Produkte um neue Märkte zu erschließen.
  • (b, c, d, e, f, g)

    Information - noch wichtiger Kommunikation - mit verschiedenen Interessengruppen, wie z.B. während des UN-Welt-Gipfels für Nachhaltige Entwicklung JWSSD 2002, Johannesburg, Südafrika, 2002

    Herausforderung
    Management von Stakeholder-Interessen hat viele Facetten:
  • In erster Linie muss es auf soliden Fakten gegründet werden: Umweltgerechtes Produkt-Design, nachhaltige Produktion oder Dienstleistung einschließlich der Wertschöpfungsketten, minimierte Auswirkungen in der Anwendungs-Phase sowie Lebenszyklus-Analyse-bewährte Lösungen für das Ende des Produkts respektive der Dienstleistung.
  • Ebenso wichtig ist es jedoch, individuelle und kreative Ansätze für den Stakeholder-Dialog zu kreieren, z. B. um die sehr unterschiedlichen Genres der Akteure durch die Adressierung ihrer Themen im "perfekten Umfeld" bezüglich Kontext, Zeitpunkt und Ort zu engagieren.

  • Vorschlag
    Der UN-Weltgipfel für Nachhaltige Entwicklung, JWSSD 2002 in Johannesburg, Südafrika im Jahr 2002 soll hier als ein Beispiel dienen, wie man mit den richtigen Entscheidungen auch unter großem Zeitdruck und ungewissen Umständen eine große Stakeholder-Veranstaltung etablieren kann.


    In der Mitte der ehemalige Kanzler der Bundesrepublik Deutschland, Gerhard Schröder mit einem Sprecher des Premium-Automobilherstellers und Projektleiter Guido Prick (rechts)
    Als Mitte 2001 erste Gerüchte aufkamen, dass die UNO diesen Weltgipfel in Afrika ausrichten könnte, war es uns klar: Nur Südafrika mit entweder Kapstadt oder Johannesburg konnten die einzigen Orte sein, um die rund 60.000 Besucher eines solchen Ereignisses zu managen.

    So begannen wir die Lobbyarbeit innerhalb eines lokalen Premium-Automobilherstellers für eine Repräsentation auf dieser Veranstaltung. Dies nicht zuletzt da Johannesburg die besten Chancen hatte und diese Stadt nur 40 km entfernt von dessen Automobil-Produktion war, die gerade für ihr neu zertifiziertes und weitreichendes Umwelt-Management-System in den Medien war.

    Unabhängig vom laufenden internen Entscheidungsprozess begannen wir mit der Vorbereitung durch das Sponsoring der lokalen südafrikanischen Vorbereitungskonferenz im November 2001 in Cape Town - um alle lokalen Entscheidungsträger für den JWSSD 2002 während dieser Veranstaltung vor Ort und persönlich kennen zu lernen. Hauptgrund dafür war die Vision, den Zugang zu einem exklusiven Platz für einen individuellen Stakeholder-Dialog zu erreichen - fernab von den regelmäßig UN-organisierten Orten während der Gipfel, die weit weg von den Entscheider-Veranstaltungsorten liegen und nur durch verbündete Partner besucht werden, aber nicht von den direkt Beteiligten einer solch prestigeträchtigen Veranstaltung

    Dies führte zu dem Start eines lokalen Netzwerks inklusive Politikern, Presse und Industrievertretern im Vorfeld dieser UN-Veranstaltung. Ein Fundament, das sich als eine solide Basis für dieses prestigeträchtige Projekt erweisen sollte, für das wir das endgültige "Go" im Februar 2002 erhielten. Dies war der Start einer unvergleichlichen Sechs-Monats-Rally um ein Multi-Millionen-Euro-Projekt, und das erste und bis heute einzige Mal, dass sich ein privates Industrieunternehmen inmitten eines UN-Gipfels präsentieren konnte...und damit das weltweite Renommee dieses Automobilherstellers zum Thema Nachhaltigkeit manifestierte.

    Während der Gipfel-Veranstaltungen ergaben sich vielfältige Möglichkeiten, mit Stakeholdern einen offenen, transparenten, unterstützenden und gleichzeitig bedachten Dialog zu führen - um nur ein Beispiel zu benennen:
    Die Nicht-Regierungs-Organisation "Friends of the Earth" plante eine Demonstration gegen den Gipfel. Auf dieser wollten sie einige hundert Pappmaché-Puppen, die die benachteiligten Völker auf diesem Planeten darstellten, auf dem Ausstellungsgelände des Automobilherstellers aufstellen um sie anschließend von einem "Monster" namens Globalisierung zertrampeln zu lassen – vor den Augen der internationalen Medien.

    Jedoch nach einem sorgfältigen Dialog über die Gründe, auf diesem Gipfel zu sein und die Ziele sowohl des Automobilherstellers als auch von "Friends of the Earth", änderten diese ihren Plan zu einem anderen Demonstrationsplatz. Und dies obwohl das Ausstellungsgelände die perfekte Kulisse gewesen wäre, da dieses sich als der bekannteste Ort mitten im Zentrum des Gipfels entwickelt hatte - mit einem Ausstellungsgebäude in Form der Erde, der "EarthLounge", als einer offenen Begegnungsstätte für alle Gipfelteilnehmer, um Nachhaltigkeitsthemen zu diskutieren.

    Ergebnis
    Zum ersten Mal überhaupt - und bis heute unerreicht – wurden diese Vertreter der Industrie vollwertige Delegierte und konnten somit ihre Lösungen für die dringendsten Herausforderungen der Nachhaltigkeit in der Mitte eines 60.000-Stakeholder-Events der Vereinten Nationen über nachhaltige Entwicklung präsentieren, beim UN-Weltgipfel für Nachhaltige Entwicklung in Johannesburg JWSSD 2002 - 10 Jahre nach dem ersten Erdgipfel der UN in Rio de Janeiro.

    Viele hochkarätige Veranstaltungen wurden während dieses UN-Gipfels in der sogenannten "EarthLounge" abgehalten, die zum inoffiziellen Symbol des JWSSD 2002 wurde, nachdem jede internationale Nachrichtenagentur sie als Kulisse für ihre Dokumentationen des Gipfels verwendete und die damit höchste Medienpräsenz erhielt.

    Ehrengäste bei den Veranstaltungen in der "EarthLounge" des deutschen Premium- Automobilherstellers waren z.B. der damalige UN-Exekutivdirektor Klaus Töpfer, der Präsident des World Wildlife Fund Dr. Claude Martin oder der damalige Direktor des World Business Council for Sustainable Development, Claude Fussler. Die Rating-Agentur SAM / Robeco betätigte sich sogar als Gastgeber einer Abendveranstaltung zur Diskussion von Nachhaltigkeits-Rating-Themen mit ihren Stakeholdern.


    In der Mitte Dr. Alois Flatz, Sam Group und Gründer des Dow Jones Sustainability Index mit dem ehemaligen Konzernbeauftragten Umweltschutz des Premium-Automobilherstellers, Manfred Heller
    Dieser vielbeachtete Ansatz der Stakeholder-Kommunikation wurde von diesem Automobilhersteller im "Stakeholder Dialogue Forum" in München 2004 wiederholt, eine erfolgreiche Wiederaufnahme des JWSSD Veranstaltungskonzepts aus dem Jahr 2002. Insgesamt 50 Veranstaltungen fanden während diesem Event statt, offen für alle Stakeholder - sogar, um einen Tag oder eine Abendveranstaltung ganz in Eigenregie als Gastgeber mit ihren eigenen Stakeholdern durchzuführen.

    Impressionen vom Event des Premium-Automobilherstellers während des JWSSD 2002
    Andere Beispiele:
  • Umwelt- resp. Sustainability Reporting eines globalen Premium-Automobilherstellers, 1998-2010
  • Zusammenarbeit mit SAM Group re: Dow Jones Sustainability Group Index für einen globale, Premium-Automobilhersteller, 1998-2010
  • Sustainability Reporting des weltweit führenden Herstellers von Windenergieanlagen, 2011-2012
  • (a, b, c, d, e, f, g)

    Strategie-Management für Innovation, Technologie und Umwelt eines globalen Premium- Automobilherstellers, 1997-2010

    Herausforderung
    Eine Vision in Fragen der Nachhaltigkeit ist wichtig.

    Aber eine Vision zu haben, ohne
  • eine Strategie, um diese umzusetzen
  • langfristige und kurzfristige Ziele um zu überprüfen, ob die Organisation auf dem richtigen Weg ist und
  • eine solide Technologie- und Innovations-Roadmap in die Zukunft, um Forschung und Entwicklung - insbesondere in komplexen Produkt-Umgebungen - zu steuern, kann unter Umständen gar nichts wert sein.

  • Dies umso mehr angesichts immer kürzerer Amortisationszeiten, die immer größere Hindernisse für Nachhaltigkeits-getriebene langfristige Investitionsentscheidungen darstellen. Dies führt zu Niedrigkosten-Investitionen basierend auf kurzfristigen Amortisations-Anforderungen, die eine Organisation aber langfristig ein Vielfaches der kurzfristigen Einsparungen kosten, u.a. aufgrund erhöhter Wartungs- und sonstiger Betriebskosten über die gesamte Lebensdauer einer Investition.

    Vorschlag
    Vorbeugung vor unzureichend beratenen Investitionsentscheidungen z.B. aufgrund von kurzfristigen Amortisationszeiten durch
  • einen gründlichen Strategieprozess,
  • unterstützt durch rigide, zielorientierte Forschung und
  • zuverlässige Szenarienentwicklung.
  • Dies stellt einen leistungsfähigen Kontrapunkt solider langfristiger Investitions-Argumentation zur Verfügung, unterstützt von Return-on-Investment-Daten und zusätzlichen Fakten guter Nachhaltigkeitsleistung.

    Ergebnis
    Zu Beispielen für solche längerfristig nachhaltige Investitionsentscheidungen, erfolgreich auf der Triple Bottom Line von ökologischen, ökonomischen und sozialen Leistungen, gehören größere Infrastrukturprojekte eines globalen Premium-Automobilherstellers in Südafrika 1997-2001, z.B. für Chemikalien-Management, Abwasser-Management oder Abfall- und Schrott-Management.

    Diese Infrastrukturprojekte minimierten nicht nur mehrere Geschäftsrisiken und sicherten die Einhaltung rechtlicher Vorgaben, sondern erhöhten auch die Einnahmen sowie die Arbeitsbedingungen für alle beteiligten Mitarbeiter. Diesem Ansatz folgend wandelte sich zum Beispiel ein ehemalig unattraktiver Abfall- und Schrott-Platz zu einem profitablen Business-Center mit Best-in-class Arbeitsbedingungen und verwandelte seine Mitarbeiter in der Folge in Leuchttürme der Motivation für das gesamte Unternehmen - stolz darauf, in diesen renovierten und wirtschaftlich erfolgreichen Einrichtungen zu arbeiten.

    Ein anderes Fallbeispiel ist der grundlegende Zukunftsszenario-Prozess im Bereich Forschung und Entwicklung eines deutschen Premium-Automobilherstellers mit einen jährlichen strategischen Orientierungsrahmen und einen zukünftigen Produkts-Szenario für Forschung und Vorentwicklung, um Produkte auf 15 Jahre in die Zukunft zu steuern.
    Dazu gehört das erfolgreiche Technologie-und Innovations-Roadmapping sowie die Synchronisation des Top-Lieferanten Innovationsmanagements - und führte zu einer Unternehmens-Innovations-Strategie. Damit ebnete dieses konsolidierte Strategie-Management den Weg für erfolgreiche Innovations-Projekte in der Automobilbranche, auch - oder gerade - unter den harten Bedingungen eines wirtschaftlichen Abschwungs.

    Anderes Beispiel:
    Umweltstrategie 2015-2020 für den weltweit führenden Hersteller von Windenergieanlagen, 2011-2012

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